Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Wiederaufnahme in der Spielzeit 2016/2017 am 27. Oktober 2016 im Grillo-Theater

Inszenierung
Anna Bergmann  
Bühne
Florian Etti  
Kostüme
Claudia González Espíndola  
Sounddesign
Heiko Schnurpel  
Kämpfe
Klaus Figge  
Dramaturgie
Jana Zipse  
Elisabeth, Königin von England
Stephanie Schönfeld  
Maria Stuart, Königin von Schottland
Floriane Kleinpaß  
Robert Dudley, Graf von Leicester
Thomas Meczele  
Georg Talbot, Graf von Shrewsbury
Jens Winterstein  
Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh
Axel Holst  
Mortimer, Shrewsburys Neffe
Philipp Noack  
Elisabeth als Kind
Frida van Heek  
Attentäter
Maximilian Immendorf  
Hofdamen
Simone Dosiehn
Anke Kortmann
Bettina Leber
Janina Stark
Claudia Wiencek  

Seit vielen Jahren schon ist Maria Stuart, Königin von Schottland, eine Gefangene der englischen Königin Elisabeth I. – dabei war sie doch einst auf der Suche nach politischem Asyl nach England geflohen. Aber wie kann Elisabeth, die „Bastardkönigin“, eine Frau neben sich dulden, die Jahre zuvor selbst Anspruch auf den Thron erhoben hat? Die scheinbar jeden Mann des Reichs zu bezirzen und für ihre politischen Ambitionen zu gewinnen weiß? Die es sogar wagt, ihrer Königin den Liebhaber auszuspannen? Immer stärker gerät Elisabeth unter Druck, das Land und sich selbst von der Bedrohung durch die Rivalin zu befreien. Doch Elisabeth hat Skrupel. Ist sie selbst noch sicher, wenn das Leben einer Königin nicht mehr unantastbar ist? Ist denn auf der Welt nicht Platz genug für beide Frauen? Zerrissen von Zweifeln lässt sie sich zu einem Treffen mit Maria überreden – zum ersten Mal nach all den Jahren. Doch die Situation eskaliert …

Tatsächlich haben sich Elisabeth I. und Maria Stuart niemals gesehen: In Friedrich Schillers Trauerspiel jedoch wird die dramatische Begegnung zum Duell zweier starker Frauen zwischen politischer Verantwortung und privatem Glück, Machthunger und Einsamkeit, in dem es letztlich keine Siegerin geben kann. Beide Frauen bieten im Kampf um die Verwirklichung ihrer Lebensentwürfe alles auf und scheitern schließlich dennoch ausweglos an den Abgründen ihres Ehrgeizes, ihrer Eitelkeit und ihrer Sehnsucht nach Anerkennung.

 

Gefördert von der Kulturstiftung Essen.
 

Titelfoto und Bilderstrecke: Birgit Hupfeld

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