Großzügige Essener ermöglichten 1640 kostenfreie Theaterbesuche

Die Aktion „Der geschenkte Platz“ war wieder ein voller Erfolg

Essen. Mit dem Abschluss der Vorstellungsserie von Michael Endes „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ endete am 30. Januar auch die Spendenaktion „Der geschenkte Platz“. Insgesamt ging die musikalische Zauberposse seit vergangenem November 42 Mal über die Bühne des Grillo-Theaters; die letzten beiden für den 31. Januar geplanten Termine mussten krankheitsbedingt leider abgesagt werden.
Für ausgewählte Aufführungen der turbulenten Inszenierung von Regisseurin Anne Spaeter hatte das Schauspiel Essen in diesem Jahr gemeinsam mit seinen Partnern Sparkasse Essen, Stadtwerke Essen AG und WAZ/NRZ Theaterbesucher und Zeitungsleser dazu aufgerufen, bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus Kinderheimen, Flüchtlingsheimen oder Behindertenwerkstätten einen kostenlosen Vorstellungsbesuch beim „Wunschpunsch“ zu ermöglichen. Und die Spendenbereitschaft war riesig. So wurden allein im TUP-TicketCenter 577 symbolische Karten Ó 6,60 Euro gekauft. Und auf dem eigens für diese Aktion eingerichteten Spendenkonto landeten zusätzlich über 7.000 Euro. Unterm Strich konnten somit Organisationen wie die Caritas, die Diakonie, der Kinderschutzbund, der Förderturm, das Jugendamt der Stadt Essen sowie der Sozialdienst Katholischer Frauen 1640 Plätze an von ihnen betreute Kinder und Familien vergeben.

„Wir sehen, dass Hilfsbereitschaft und Empathie auch in dieser, oft als kalt bezeichneten Zeit immer noch wichtige und praktisch gelebte Werte sind“, freut sich Schauspielintendant Christian Tombeil. Die Spenden von Privatleuten reichten von 6,60 Euro bis zu 500 Euro. Und auch der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen startete rund um Weihnachten einen Aufruf bei seinen Mitgliedern mit dem Ergebnis, dass 3.300 Euro auf das „geschenkte Platz“-Konto überwiesen werden konnten.
„Bei allen Privatspendern, beteiligten Geschäftsleuten und unserem Freundeskreis sowie unseren Aktions-Partnern bedanke ich mich von ganzem Herzen“, so Tombeil, „sie haben den Kindern und Familien, die ins Grillo gekommen sind, nicht nur zwei schöne Stunden beschert, sondern ihnen auch deutlich gemacht, dass sie nicht vergessen werden.“

Neuigkeiten des Schauspiel Essen als RSS-Feed abonnieren.