Monika Eichholz schrieb am Sonntag, den 23. April 2017 um 23:22 Uhr
Heute Abend waren wir zu Gast im Grillo im Stück My fair Lady. Es hat uns nur bedingt gefallen, insbesondere die ständigen Einblendungen über eine Leinwand haben uns sehr gestört. Auch die "Slapstick" bzw. übertriebenen komischen Einlagen fanden wir nicht lustig, nur albern.
Bettina Mankopf schrieb am Dienstag, den 18. April 2017 um 11:35 Uhr
Ich möchte mich auf diesem Wege einmal herzlich beim "My Fair Lady"-Ensemble für zwei sehr schöne Abende im Grillo-Theater bedanken. Wir haben die Aufführung gestern Abend zum zweiten Mal erlebt und waren genau so begeistert wie beim ersten Mal! Herrlich! Wir empfehlen diese Aufführung gerne weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Mankopf aus Velbert
Daniela Kruse schrieb am Mittwoch, den 12. April 2017 um 13:09 Uhr
Ein kurzes feedback zum Besuch der Parsifal-Aufführung im Grillo Theater, vom vergangenen Freitag, 7. April 17.
Wir sind treue Theaterbesucher und begeisterte Fans des Grillo-Ensembles. Diese Aufführung jedoch haben wir mit schlechtem Gewissen zur Pause mit vielen anderen Besuchern vorzeitig verlassen. Trotz großen Bemühens hat sich uns diese Inszenierung überhaupt nicht erschlossen. Die schauspielerische Leistung war wie immer grandios und nur aus diesem Grunde tut es uns sehr leid, nicht bis zum Ende geblieben zu sein.
Die Aufführung stellte sich uns als verworren und verstörend dar. Nicht in einer Sekunde hatte man das Gefühl, trotz aller ungeschönter Darstellung von Realitäten wenigstens zum Nachdenken über irgendeinen Bezug zur heutigen Zeit inspiriert zu werden. Ehrlich gesagt, haben wir nach spätestens 30 Minuten nur noch das Erreichen der Pause herbeigesehnt. Einige Besucher sind schon vorher gegangen und mit uns viele andere dann zur Pause.

Das ist nicht im Sinne eines inspirierenden und nachhaltig beeindruckenden Theaterabends.
In einer der vorliegenden Kritiken las ich, dass sich diese Inszenierung wohl dem Wagner-Fan erschliesst, nicht aber dem "Feierabend-Theaterbesucher".
Dann müssen wir uns wohl in diese zweite, wenig schmeichelhafte weil scheinbar nicht intelligent genug urteilende Kategorie einordnen. Schade.
Barbara GroÃčheimann schrieb am Sonntag, den 2. April 2017 um 12:25 Uhr
Das Prinzip Jago - große Klasse, sehr anschaulich, vieles ist tatsächlich so - hat uns sehr gut gefallen. Einziges Manko - bisschen viel Geschrei, weniger wäre hier mehr gewesen.
Bernd Zipper schrieb am Dienstag, den 28. März 2017 um 23:03 Uhr
Ich gebe zu: Ich bin mehr oder weniger „per Zufall“ in der aktuellen Inszenierung der „Leiden des jungen Werthers“ gelandet. Und ich gebe zu: Ich habe nicht viel erwartet – oder besser gesagt: Ich habe nichts erwartet, wollte mich überraschen lassen. Was ich erlebt habe, war dann mehr als außergewöhnlich. Vom ersten Moment an verstand es das Darsteller-Trio mich mitzunehmen, einzufangen – mit der unfassbar poetischen Erhebung und Darbietung der 243 Jahre alten Wortschöpfungen des großen Goethe. Goethe, den ich immer als sehr inspirierend, aber auch als sehr anstrengend wahrgenommen habe, wird von Silvia, Johann und Stefan (Ich nehme mir heraus die drei zu duzen, denn selten ist mir jemand in 80 Minuten so nahegekommen, wie die drei Darsteller) so zeitnah präsentiert, dass es fast schon eines kalten Herzens bedarf, nicht mitgenommen zu sein. Johann verkörpert den jungen Werther nicht distanziert, sondern öffnet dem Zuhörer seine Seele schon mit den ersten Worten – er ist der junge Werther.

Man nimmt es ihm ab und so „jugendlich“ wie er sich in Goethes Wörter begibt, umso mehr Verständnis baut der Zuschauer auf. Mehr noch – man fühlt mit. Silvia ebenso – sie ist in einem Moment Leidenschaftlich – im anderen Moment zu Tode betrübt, mit einer Sprachgewalt die wohl jeden mitleiden lässt. Man versteht das Dilemma – nicht nur, weil man hochkonzentiert den mitreissenden Darstellern folgt, sondern weil Silvia und Johann den Zuschauer mitleiden lassen. Stefan, der Albert, gibt sich zynisch und Dank seiner Stimmgewalt kann er in wichtigen Momenten tonal übertrumpfen. Aber nicht um seiner selbst – sondern um der Story Willen. Vom ersten Moment an, nimmt einen diese Inszenierung mit auf eine Reise, die vor 243 Jahren, genauso wie heute, hätte passieren können. Sicherlich aktuell unter anderen Umständen – die Leiden der Menschen dürften sich jedoch wenig verändert haben. Das hervorragende Musikertrio Buttler/Wenske/Nestler – das als fixer Teil der Aufführung fast immer präsent ist – ist in dieser Inszenierung kein avantgardistisches Beiwerk, sondern gibt den agierenden Personen Halt und Fixpunkte. So war ich zunächst erstaunt, von der Kombination Musik/Schauspiel bei einem Klassiker – fühlte mich aber, Dank der Spielfreude und Professionalität der Musiker, sofort wohl damit.

Danke an das Ensemble und die Schöpfer dieser Inszenierung – ich war wirklich ergriffen und habe mich, samt Frau und Kind, nicht nur wohlgefühlt – sondern „umarmt“ vom Wort, Charme und Schauspielkraft der Darsteller. Und, das passiert mir nicht oft im Theater, ich habe sogar so mitgelitten, das ich zum Schluß ein Taschentuch bemühen musste. Danke für dieses Ereignis! Ihr habt etwas geschaffen, was deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollte. Wäre ich Anfang April in Essen, würde ich glatt wieder hingehen.
Hilke Beichl schrieb am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 um 16:41 Uhr
Gefühlt war ich die einzige Erwachsene, die nicht in Begleitung Minderjähriger die Aufführung von „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ besucht hat. Auch ohne zur primär angesprochenen Zielgruppe zu gehören, habe ich mich köstlich amüsiert. Dem Grillo-Theater ist auch mit diesem Stück Kinderliteratur wieder ein großer Coup gelungen. Im liebevoll und wunderbar gestalteten Bühnenbild ging es in herrlichen Kostümen hoch her. Es qualmte und zischte, leuchtete und blinkte, ermöglichte überraschende Auftritte und zog auch die jüngsten Besucher in seinen Bann. Im Zuschauerraum war es mucksmäuschenstill. Obwohl ich am 3. Dezember die zweite Vorstellung des Tages besucht habe, waren Beelzebub Irrwitzer und Co. keine Ermüdungserscheinungen anzumerken. Frisch und gewohnt lebhaft bespielte das Ensemble die Grillo-Bühne mit spürbarer Freude am Tun, hervorragend unterstützt von der Band Tante Polly, die sich wie selbstverständlich in die Inszenierung einfügte. Chapeau! Meine Empfehlung! … auch für „alleinreisende“ Eltern und Großeltern.
Lucas Ascacibar schrieb am Samstag, den 5. November 2016 um 13:58 Uhr
Das Prinzip Jago- das hat mir und meiner freundin nicht so gut gefallen...warum schreien alle ständig? Warum sollte man überhaupt wollen was jago will? Das sind alles nur behauptungen die aufgestellt werden um kritisch zu sein...aber SO ist doch unser Leben gar nicht. ...Top Dogs hingegen war ganz grosse Klasse!!!Ich hab so gelacht. Und irgendwie fand ich gut, das die "vorgesetzten" letztlich auch nur arme würstchen sind....und axel holst und thomas büchel waren toll!!!
Hilke Beichl schrieb am Samstag, den 10. September 2016 um 22:27 Uhr
Der Start in die neue Spielzeit ein gelungenes Fest! Herrn Kallmeyer und allen Beteiligten Dank für den vergnüglichen "roten Faden" durch die Trailer-Show, der man die Lust auf die neue Spielzeit anmerkt. Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht!
Peter Cloeren schrieb am Sonntag, den 5. Juni 2016 um 21:56 Uhr
Ein unvergesslicher Abend. Das Ensemble hat das Publikum gefesselt.
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