Im Rahmen des (Wander-)Festivals “Unruhr”

Weil, wenn jemand da ist.

Poetisches Materialtheater über Annäherungen – Ein Experiment des Theatercampus

Sechs Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begeben sich in einen Probenprozess. Wie können sie sich annähern, wenn sie scheinbar so verschieden sind? Wenn so unterschiedliche Meinungen und Ansichten – von sich, der Welt und dem Theater – aufeinander prallen? Wo gibt es doch Gemeinsamkeiten, die sie zusammen führen? Wie können sich die Unterschiede bereichern? Wie wird eine Gruppe zu einer Gruppe und wann ist es doch besser, seinen eigenen Weg zu gehen?

Wir legen offen, was den ganzen Probenprozess über Thema war: Wir als Gruppe. Wir als Einzelpersonen. Und dazwischen ein Material, an dem wir uns ständig gerieben und abgearbeitet haben.
Ein Material, das als Symbol für „Annäherung“ fungieren sollte und die Diversität der Gruppe schlussendlich noch mehr zum Ausdruck gebracht hat.

Entstanden sind daraus drei unterschiedliche spielerische Zugänge zum Material und zum Thema „Annäherung“, die gleichberechtigt nebeneinander stehen. Das Publikum wird herausgefordert, sich auf diese konträren Spielformen und Ästhetiken einzulassen, begegnet dabei skurrilen Bildern ebenso wie kritischen Auseinandersetzungen mit der Frage „Wie sollte Theater eigentlich sein?“ und zwischenmenschlichen Beziehungen, die so einfach scheinen, und doch so kompliziert sind.

Mit: Tamara Breuer, Anna Buterus, Johannes Büschken, Thomas Gorny, Florian Käune, Tobias Schwarz

Leitung: Katharina Feuerhake
Ausstattung: Friederike Külpmann

 

Titelfoto: Albi Fouché

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