Im Rahmen des Literatürk Festivals 2017

Kunst und Kultur in Zeiten des Ausnahmezustandes

Gesprächsrunde mit Menekşe Toprak (Autorin, Übersetzerin und Kulturjournalistin), Serkan Altuniğne (türkischer Karikaturist), Semra Uzun-Önder (Gründerin und Leiterin des Literatürk Festivals) und Sascha Feuchert (Professor für neuere deutsche Literatur in Gießen, PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison/Writers-at-Risk-Beauftragter);
Moderation: Sabine Adatepe

Wie reagieren Kulturschaffende und -vermittler angesichts von Repressionen? Wie viel Freiraum ist nötig, damit Kunst und Kultur gedeihen können? Und warum ist der Austausch darüber gerade in diesen Zeiten besonders wichtig?
Während etwa in der Türkei Humor und Satire einerseits Hochkonjunktur haben, werden andererseits Satiremagazine geschlossen und eingeschüchtert. Im Rahmen des Podiumsgespräches wird diesen Fragen auf den Grund gegangen und über neue Entwicklungen in der deutsch-türkischen Literatur und die aktuelle Lage von Schriftstellern und Kulturschaffenden in der Türkei gesprochen.

  • Menekşe Toprak, geb. 1970 in Kayseri (Türkei), Autorin, Übersetzerin und Kulturjournalistin, erhielt für ihren Roman “Ağıtın Sonu” 2015 den Duygu-Asena-Romanpreis. Toprak lebt in Istanbul und Berlin.
  • Serkan Altuniğne, geb. 1977, türkischer Karikaturist, zeichnete jahrelang für das mittlerweile geschlossene Satiremagazin Penguen
  • Semra Uzun-Önder, Gründerin und Leiterin des Literatürk Festivals
  • Sascha Feuchert, Professor für neuere deutsche Literatur in Gießen, PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison/Writers-at-Risk-Beauftragter

 

Das Titelfoto zeigt Semra Uzun-Önder.
Fotografin: Katrin Kaiser

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